ZWISCHENRÄUME
Zwischenräume
Zwischenräume erzählt von den Momenten, für die es oft keine klaren Worte gibt.
Von dem Raum zwischen dem, was war, und dem, was kommt. Zwischen Festhalten und Loslassen. Zwischen Zweifel und Vertrauen. Zwischen dem Wunsch nach Veränderung und dem Mut, den eigenen Weg weiterzugehen.
Die Figuren meiner Arbeiten stehen dabei nicht für eine bestimmte Person. Sie werden zu Projektionsflächen für eigene Gedanken, Erinnerungen und Gefühle. Ihre Haltung, ihre Bewegung und die Räume um sie herum erzählen von inneren Prozessen – manchmal leise, manchmal kraftvoll.
Fragmente aus Worten und Gedanken tauchen im Hintergrund auf, überlagern sich, verschwinden wieder oder bleiben nur noch schemenhaft sichtbar. Wie Gedanken, die uns begleiten. Manche tragen wir lange mit uns, andere dürfen wir irgendwann loslassen.
Kohle, Acrylfarbe, transparente Schichten und Papier verbinden sich zu Oberflächen, die Spuren zeigen und gleichzeitig Neues entstehen lassen. Nichts ist vollkommen glatt oder abgeschlossen. Sichtbares und Verborgenes existieren nebeneinander.
Jedes Werk der Serie steht für einen eigenen Moment auf diesem Weg: Loslassen. Erkennen. Bei mir bleiben. Vertrauen. Ankommen.
Denn oft geschieht Veränderung nicht in den großen, eindeutigen Augenblicken.
Sie geschieht in den Zwischenräumen. Werke dieser Serie erzählt von Bewegung, Wandel und innerer Stärke.
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